Oculus Quest

Oculus Quest kaufen 2019

Die Oculus Quest ist das zugänglichste und benutzerfreundlichste VR-Headset, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist.

Der Hersteller Oculus vermarktet es als All-in-One-Gaming-Headset: „Ohne PC. Ohne Kabel. Ohne Grenzen.“

In diesem Artikel erfährst du, weshalb du dir eine Oculus Quest kaufen solltest.

Inhaltsverzeichnis

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 um 23:19 Uhr / * = Affiliate Link / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Oculus Quest – Das erste All-In-One-Gaming-Headset

Die Oculus Quest ist das kompakteste VR-Gesamtpaket auf dem Markt.

Außer der Oculus Quest brauchst du keine weitere Hardware. Sie ist ein vollkommen eigenständiges, unabhängiges System.

Die größten Verkaufsargumente sind:

  • Volle VR-Erfahrung: Raumtracking mit 6 Freiheitsgraden (6 DoF) und echter Handpräsenz im virtuellen Raum
  • Unabhängig von PCs, Konsolen oder Smartphones: Vollkommen autarke, kabellose Funktionsweise
  • Keine externen Sensoren benötigt: 5 eingebaute Kameras übernehmen das komplette Tracking („Inside-Out-Tracking“)

In dieser Kombination hat es das bisher bei keiner anderen VR-Brille gegeben. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Länge.

Die Oculus Quest hat von allen derzeit erhältlichen VR-Brillen die niedrigste Einstiegshürde und bietet ein vollwertiges VR-Erlebnis mit 6 DoF.

Der Hersteller vermarktet die Oculus Quest bewusst als VR-Spielekonsole, denn genau das ist ihre Stärke. Bei Spielen sorgt 6 DoF-Tracking dafür, dass du mitten ins Geschehen eintauchen kannst.

Selbstverständlich eignet sich die Oculus Quest aber auch für Social VR Apps und für VR-Filme auf YouTube VR oder Netflix VR.

Was benötigst du, um mit der Oculus Quest loszulegen?

Alles was du brauchst ist bereits im Lieferumfang enthalten.

Die Oculus Quest ist eine komplett eigenständige Einheit, die an keine weiteren Geräte angeschlossen werden muss.

Du brauchst für den Betrieb der Oculus Quest weder PC, noch Konsole, noch Smartphone.

Lediglich die erste Einrichtung musst du über dein iPhone oder Android-Smartphone abwickeln. Die dafür erforderliche Oculus-App kannst du dir in den App Stores kostenlos herunterladen.

Das erste Setup mit der App läuft selbsterklärend ab. Befolge einfach alle Schritte, die die App dir vorgibt. Sobald alles fertig konfiguriert ist, brauchst du künftig nur noch die Quest und die beiden Touch Controller.

Der Login ins Oculus-Ökosystem erfolgt mit einem neu zu erstellenden Oculus-Account oder alternativ über deinen Facebook-Account. Die Firma Oculus ist nämlich ein Subunternehmen von Facebook.

Das Startmenü ist ein virtuelles Wohnzimmer mit tollem Panoramafenster, in dem du dich frei umsehen kannst.

Vor dir im Raum schwebt das Hauptmenü, über das du Zugriff auf den Oculus Store und alle deine Apps hast.

Guardian-Spielfeldbegrenzung

Dein virtuelles Spielfeld wird vom sogenannten „Guardian-System“ begrenzt.

Vor der Benutzung der Oculus Quest musst du mit dem Controller den Rand deiner gewünschten Spielfläche abscannen.

Daraus berechnet das System eine Gitterstruktur, die dich wie eine virtuelle Blase umgibt.

Während deiner Ausflüge in die virtuelle Realität, hältst du dich innerhalb dieses Spielbereichs auf.

Solltest du im Eifer des Gefechts einmal zu nah an die Grenze herankommen, leuchtet das ansonsten unsichtbare Gitter auf und warnt dich, dass du den Spielbereich gleich verlässt.

Du kannst dich auch durch das Guardian-Gitter hindurchlehnen und wie hinter einem Vorhang aus der virtuellen Blase hinaus in die Echtwelt schauen.

Die Kameras schalten dann um und zeigen die „echte“ Realität.

Oculus Quest Touch Controller – Fingergenaue Steuerung

Die Oculus Touch Controller kennt man bereits von der Oculus Rift.

Sie eröffnen die Möglichkeit mit der Spielumgebung durch Handbewegungen zu interagieren und richtig hineinzugreifen.

Die Controller der Oculus Quest werden vollständig im Raum getracked.

Da das Tracking durch interne Sensoren erfolgt, wurden die Ringe an den Controllern nach oben gedreht.

Ansonsten sind sie so gut wie identisch. Die Touch Controller sind kompakt, ergonomisch und leicht.

Sie sind so konstruiert, dass bei Daumen und Zeigefinger der Abstand zum Controller erkannt wird und du z.B. mit ausgestrecktem Zeigefinger virtuelle Knöpfe in der Spielwelt drücken kannst.

Außerdem erkennen die Buttons, wie lange und wie stark sie gedrückt werden, was sich im Spiel in einer sehr realistischen Handbewegung darstellt.

Du den Eindruck einer richtigen Handpräsenz in der virtuellen Umgebung.

Da die Touch Controller mit AA-Batterien betrieben werden, können sie schnell gewechselt werden, wenn der Saft mal alle ist, und du kannst ohne große Unterbrechung weiterzocken.

Qculus Quest – Volles Raumtracking

Wie bereits erwähnt verfügt die Oculus Quest über ein sogenanntes „Inside-Out-Tracking“ durch fünf eingebaute interne Kameras.

Der Trackingbereich umfasst mehr als 180 Grad, da die Kameras an den Außenseiten des Headsets mit Weitwinkellinsen ausgestattet sind.

Daher funktioniert das Tracking auch außerhalb des Sichtfeldes und teilweise sogar hinter dem Rücken. Im normalen Betrieb lässt es sich kaum an seine Grenzen bringen.

Man muss es wirklich extra darauf anlegen um einen toten Winkel zu finden, der zu einem Aussetzer führt.

Sobald die Controller wieder im Trackingbereich sind, ist das Tracking auch sofort wieder da. Hier hat Oculus wirklich einen neuen Maßstab gesetzt.

Die Oculus Quest verfügt über ein vollständiges Raumtracking mit 6 Freiheitsgraden.

Das bedeutet, dass die Kopfbewegungen, die Körperposition und die Controller-Position in der Spielwelt dargestellt werden.

Der Unterschied zu einem VR-System, das nur Kopfbewegungen (3 DoF) umsetzt, wie zum Beispiel die Oculus Go aus gleichem Hause, ist enorm und lässt sich kaum in Worte fassen.

Wir sind der Meinung, dass nur 6 DoF-Systeme als „richtiges VR“ bezeichnet werden können.

Besonders im Gaming-Bereich ist 6 DoF immer die erste Wahl, da die handgesteuerte Interaktion mit der Spielwelt genau das ist, was man sich als User unter VR vorstellt.

3 DoF bietet hier nur Point-and-Click-Steuerung oder Gamepads, was sich immer so anfühlt, als würde etwas Essenzielles bei der Steuerung fehlen.

Oculus Quest – Gute Verarbeitung

Die Verpackung und das Produkt sind hochwertig verarbeitet.

Das Headset ist sehr stabil – es gibt kein Wackeln und kein Knarzen.

Der schicke Stoffbezug sorgt für bessere Belüftung und reduziert das Gesamtgewicht.

Die Halterungsriemen und Einstellungsmöglichkeiten sind gut.

In der Quest ist wegen der autarken Funktionsweise ziemlich viel Technik verbaut.

Daher ist sie frontlastiger als die Rift und somit etwas unbequemer.

Oculus Quest – Viele Komfortfunktionen

Der Lieferumfang der Oculus Quest enthält standardmäßig einen separaten Brilleneinsatz, der den Displayabstand zum Gesicht vergrößert und mehr Platz unter dem Headset bietet.

Somit kann die Quest auch mit größeren Brillen benutzt werden, die unter anderen VR-Brillenmodellen keinen Platz mehr finden würden.

Auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass die Oculus Quest mit einem integrierten Raumklangsystem ausgestattet ist. Dieses funktioniert gut genug, ist aber relativ leise.

Der Vorteil ist, dass du nicht komplett abgeschottet von deiner Umgebung bist und mit anderen anwesenden Leuten reden kannst.

Für eine richtig gute, abgeschottete Klangerfahrung kannst du Kopfhörer am integrierten Klinkenstecker anschließen.

Die Gesichtspolsterung dichtet oben und seitlich ganz gut ab. Lediglich im unteren Bereich tendiert die Quest zu leichtem Lichteinfall im Nasenbereich.

Auch der individuelle Augenabstand lässt sich durch einen mechanischen Schubregler anpassen.

Der Median des Pupillenabstands liegt in der Gesamtbevölkerung bei 63 mm.

Die Quest kann auf 58 bis 72 mm eingestellt werden.

Die Bildausgabe kann auf einen Fernseher oder PC-Monitor gestreamed werden, so dass andere Leute dein Spielgeschehen live mitverfolgen können.

In Verbindung mit dem offenen, integrierten Raumklangsystem kann VR dadurch sogar ein kommunikatives, gemeinsames Erlebnis sein.

Die Bildqualität der Oculus Quest

Das OLED Pentamatrix Display liefert 1600 x 1440 Pixel pro Auge. Die Bildfrequenz von 72 Hertz sorgt für eine ruckelfreie Darstellung der Grafik.

Der Fliegengittereffekt fällt bei der Oculus Quest wesentlich geringer aus, als bei älteren VR-Brillen. Die feinen Linien zwischen den Bildpunkten sind kaum mehr wahrnehmbar.

Die Farbdarstellung ist klar. Schwarz ist wirklich schwarz. Hochwertige Fresnell-Linsen sorgen für einen klaren Blick auf das Geschehen.

Der Sweet Spot in der Sichtfeldmitte ist groß genug. Zum Rand hin wird die Grafik unschärfer.

Die Oculus Rift stellt die Grafik im peripheren Sichtbereich absichtlich in niedrigerer Auflösung dar um Rechenleistung zu sparen.

Das Sichtfeld beträgt etwa 100 Grad und entspricht damit in etwa dem aktuellen Durchschnitt aller erhältlichen VR-Headsets, wie z.B. der Oculus Rift und der HTC Vive.

Die Rechenleistung der Oculus Quest

Die Rechenleistung der Oculus Quest hinkt im Vergleich zu dem guten Display und dem großartigen 6-DoF-Tracking etwas hinterher.

Ein Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor und 4 GB RAM sorgen für die Grafik- und Prozessorleistung.

Im Prinzip basiert die Rechenleistung auf Smartphonetechnik des Jahres 2017.

Im Praxisbetrieb fällt das aber kaum ins Gewicht. Die Spiele werden flüssig dargestellt, sind jedoch im Vergleich zu PC-Versionen grafisch reduziert.

Letztlich hängt es von den Entwicklern ab, was sie künftig aus der Oculus Quest herauskitzeln werden.

Vermutlich kann sie weitaus mehr als den Comiclook der ersten Spielegeneration.

Inhalte, Spiele & Apps für die Oculus Quest

Im Oculus Store kannst du dir alle Inhalte für deine Oculus Quest kaufen und herunterladen.

Das Usermenü ist sehr übersichtlich und intuitiv. Du kannst dort auch zwischen raumfüllender und sitzender Nutzung umschalten.

Die spannendsten Spiele, die du dir unbedingt ansehen solltest sind Beat Saber, Robo Recall: Unplugged, Moss, The Climb, Superhot VR, Orbus VR.

Oculus bietet bei manchen Titeln eine „Crossbuy“-Lösung.

Einmal gekauft stehen solche Apps und Spiele für alle Oculus Headsets zur Verfügung.

Jedoch sind nicht alle Spiele und Apps sind mit der Crossbuy-Option erhältlich.

Im schlimmsten Fall musst du die Anwendungen für jedes Oculus Headset separat lizenzieren oder die exklusive Bindung an ein bestimmtes Headset hinnehmen.

Viele Titel werden auch „Crossplay“-fähig sein. (Irgendwie scheint Oculus eine Vorliebe für das Präfix „cross“ zu haben.) Das bedeutet konkret, dass du mit deiner Oculus Quest gemeinsam im Multiplayer mit Leuten spielen kannst, die eine Oculus Rift benutzen.

Oculus Quest – Speicherplatz

Für deine Anwendungen stehen dir entweder 64 GB oder 128 GB Speicherplatz zur Verfügung.

Da die Oculus Quest keinen Erweiterungsslot für Speicherkarten hat, bist du nach dem Kauf auf deine Entscheidung festgelegt.

Oculus Quest – Akkulaufzeit

Der Akku hält etwa 2 bis 3 Stunden durch.

Das Aufladen nimmt ca. 2 Stunden in Anspruch.

Du musst jedoch bei schwachem Akku keine Zwangspause einlegen, da die Oculus Quest während des Ladevorgangs weiterbenutzt werden kann.

Vermutlich ist das die einzige Situation, wo du mit der Quest tatsächlich wieder an einem Kabel hängst.

Um auch während des Akku-Ladens eine gewisse Mobilität zu wahren, kannst du dir eine Powerbank als optionales Zubehör für deine Oculus Quest kaufen.

Zukunftsprognose für die Oculus Quest

Wie weiter oben bereits erwähnt gehört Oculus zu Facebook.

Aus einer geleakten eMail von Facebook-Besitzer Mark Zuckerberg geht Facebooks Zukunftsvision für Virtual Reality und Augmented Reality hervor.

Darin macht Zuckerberg ein ziemlich klares Statement, dass Facebook nicht nur den VR/AR-Markt dominieren will, sondern auch die Massentauglichkeit für den breiten Konsumentenmarkt beschleunigen will.

Die Oculus Quest ist definitiv ein bedeutender Schritt in diese Richtung.

So zugänglich war VR noch nie!

Facebook vermarktet die Quest vorrangig als Spielekonsole, für die eine jahrelange Entwicklung und Softwareversorgung geplant ist.

Der Oculus Store wird dabei sorgfältig kuratiert, d.h. dort werden nur Spiele und Apps veröffentlicht, die gewisse Mindeststandards erfüllen.

Somit erwartet dich als User in Zukunft eine breite Auswahl hochwertiger VR-Titel und keine Flut an Demos oder Early Access Versionen.

Fazit: Oculus Quest kaufen – Ja oder Nein?

Für komplette VR-Einsteiger:

Wenn du weder einen starken PC noch eine PlayStation 4 besitzt, kannst du dir bedenkenlos die Oculus Quest kaufen!

Der Preis erscheint auf den ersten Blick zwar relativ hoch, aber du musst bedenken, dass du ansonsten keine weitere Hardware benötigst, um deine Oculus Quest zu nutzen.

Andere VR-Brillen sind reine Bildausgabegeräte und brauchen immer ein Rechengerät, an das sie angeschlossen werden müssen.

Die Oculus Quest hingegen funktioniert vollkommen eigenständig.

Für Gaming-PC-Besitzer:

Wenn du glücklicher Besitzer eines leistungsstarken Spiele-PCs bist, kommt es darauf an, was dir wichtiger ist – maximale Grafikpracht oder möglichst hoher Komfort.

Falls du deine VR-Spiele in bestmöglicher, hochauflösender Grafik spielen willst, greif lieber zu einem PC-gestützten VR-Headset, wie der Oculus Rift S.

Wenn dir räumliche Flexibilität und möglichst einfache Bedienbarkeit am Wichtigsten sind, kannst du dir auch als PC-Besitzer bedenkenlos eine Oculus Quest kaufen.

Für PlayStation 4 Besitzer:

Ähnlich verhält es sich, wenn du eine PS4 oder PS4 Pro besitzt. Die PlayStation VR ist nach wie vor ein tolles VR-Headset mit großartiger Spieleauswahl.

Allerdings bist du damit immer vor dem heimischen TV festgekabelt. Wenn dich das nicht stört, ist die PSVR mit Sicherheit ein sehr guter Kauf für dich. Sie ist deutlich günstiger zu erwerben als eine Oculus Quest.

Die PSVR eignet sich jedoch ausschließlich für Spiele und ist daher nur für Gamer interessant. Wenn du Wert auf VR-Filme oder Social VR Apps legst, oder einfach nur räumlich ungebunden sein möchtest, ist wiederum die Oculus Quest das richtige VR-Headset für dich.

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 um 23:19 Uhr / * = Affiliate Link / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Positiv & Negativ:

  • Aufsetzen und losspielen
  • Echtes VR: Volle Bewegungsfreiheit mit 6 Freiheitsgraden (6 DoF)
  • Keine externen Sensoren. Keine Kabel. Weder PC, Smartphone noch Konsole benötigt.
  • Touch Controller verleihen dir "virtuelle Hände" für volle Kontrolle
  • Relativ geringe Akkulaufzeit von 2 bis 3 Stunden
  • Schlechtere Grafikleistung als PC oder PlayStation 4
  • Kein zusätzlicher Slot für Speicherkarten

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