Vergleich Oculus Rift S, Oculus Go, Oculus Quest

Die VR-Brillen aus dem Hause Oculus haben zwar den gleichen Hersteller, sind aber für unterschiedliche Anwendungsbereiche geeignet.

Die wichtigsten Unterschiede zeigen wir dir in unserem Vergleich der Oculus Rift S, der Oculus Go und der Oculus Quest.

Oculus Rift S – Das Flaggschiff

Die Oculus Rift S ist das leistungsstärkste Modell im Oculus Vergleich.

Sie löst die Oculus Rift der ersten Generation ab.

Oculus Rift S
  • Die Oculus Rift S stellt alles, was du bisher erlebt hast, in den Schatten.
  • Intelligentes Design: Leicht, anpassbar, hoher Tragekomfort.
  • Intuitive Steuerung: Übertrage deine Handbewegungen mit den Touch Controllern in die VR-Welt.
  • Entdecke hunderte von Top-VR-Spielen, VR-Apps und VR-Erfahrungen im Oculus Store und auf SteamVR.
  • Roomscale VR bietet volle Bewegungsfreiheit in der virtuellen Umgebung.
  • Inside-Out-Tracking mit 6 Freiheitsgraden.
  • Nach wie vor ist mit der neuen Rift S volles 6DoF Positionstracking möglich, d.h. es werden sowohl deine Kopfbewegungen umgesetzt, als auch die Position deines Körpers im Raum.

    Das beste dabei: Die Oculus Rift S funktioniert mit Inside-Out-Tracking. Du benötigst keine lästigen externen Sensoren mehr!

    Die bewährten Touch Controller wurden kaum verändert. Nach wie vor verleihen sie dir eine richtige Handpräsenz in der virtuellen Realität mit fingergenauer Steuerung.

    6 Freiheitsgrade (6DoF) und eine fingergenaue Steuerung sorgen für die beste Immersion, die du derzeit auf dem VR-Konsumentenmarkt finden kannst.

    Der Hauptanwendungsbereich der Rift S liegt im Bereich der Hardcore-Games. Hier kann der PC, mit dem die Rift S verbunden ist, seinen Leistungsvorteil so richtig ausspielen. Die grafischen Darstellungsmöglichkeiten liegen weit über dem Niveau  von Oculus Go und Oculus Quest.

    Selbstverständlich kannst du auch alles andere mit der Oculus Rift S machen (Filme, Social, 3D Grafiken, u.v.m.)

    Dieses außergewöhnliche VR-Erlebnis hat jedoch seinen Preis. Ohne einen starken Spiele-PC geht es nicht. Wenn dein PC oder Laptop nicht mit den hohen Grafikanforderungen klarkommt, kannst du die Rift S gleich wieder vergessen.

    Falls du aber glücklicher Besitzer eines Gaming-PCs bist, musst du nicht mehr weiter suchen.

    Die Oculus Rift S wird das beste Hardware-Teil sein, das du dir seit Langem gekauft hast.

    Oculus Go – Das Einstiegsmodell

    Bei der Oculus Go handelt es sich um eine autarke VR-Brille mit 3DoF-Tracking (3 Freiheitsgrade).

    Oculus Go Standalone VR-Headset

    • Alleine lauffähiges VR-Gerät – einfacher Einstieg in die virtuelle Realität ohne zusätzliche Geräte oder Sensoren
    • Branchenführende Hardware – glasklare HD-Optik, integriertes Spatial Audio und optimierte Grafik
    • Oculus-Shop – über 1.000 Apps, Spiele und Erlebnisse
    • 32 GB oder 64 GB interner Speicher – ermöglicht das Speichern von Fotos, Clips, Videos und Spielen für unterwegs.

    „3DoF“ bedeutet, dass nur Kopfbewegungen umgesetzt werden. Deine Bewegungen im Raum werden nicht registriert. Daher eignet sich die Oculus Go besonders für die sitzende Nutzung.

    „Autark“ bedeutet, dass jegliche erforderliche Hardware bereits fest im Headset verbaut ist. Du benötigst kein zusätzliches Gerät. Es muss kein Smartphone eingelegt werden. Der Anschluss an einen PC ist ebenfalls nicht notwendig und auch gar nicht möglich (außer für Datentransfer via USB).

    Die Steuerung erfolgt über einen Controller, der in der virtuellen Realität quasi wie ein Laserpointer funktioniert. Eine Handpräsenz wie bei der Oculus Rift S gibt es hier nicht.

    Besonders gut geeignet ist die Oculus Go für Medienkonsum, VR-Filme und Social VR. Aufgrund ihrer eher geringen Rechen- und Grafikleistung ist sie nicht geeignet für „richtige“ Hardcore-Games. Die erhältlichen Spiele für die Oculus Go sind eher Gelegenheitsspiele oder Minigames.

    Wenn du keinen starken PC hast, aber gerne mal Virtual Reality erleben willst, kannst du dir unbesorgt eine Oculus Go kaufen. Im Gegensatz zu manchen klapprigen Smartphone-VR-Headsets wird dich das Gesamterlebnis nicht enttäuschen.

    Behalte trotzdem im Hinterkopf, dass die Möglichkeiten der Oculus Go sich am unteren Limit dessen bewegen, was mit Virtual Reality inzwischen möglich ist. Unterschätze nicht, wie viel intensiver sich 6DoF mit vollem Körper-Positionstracking anfühlt.

    Um das volle VR-Gefühl zu erleben brauchst du nicht zwingend einen High-End-PC.

    Genau hier kommt nämlich die Oculus Quest ins Spiel.

    Oculus Quest – Der Hybrid

    Die Oculus Quest ist ebenfalls eine autarke VR-Brille, jedoch mit vollem 6DoF-Tracking (6 Freiheitsgrade)!

    Oculus Quest Standalone VR-Headset

    • Alleine lauffähiges VR-Gerät – einfacher Einstieg in die virtuelle Realität ohne zusätzliche Geräte
    • Inside-Out-Tracking – keine externen Sensoren nötig!
    • Gameplay auf neuem Niveau – sitzende oder stehende Nutzung
    • Oculus-Shop – über 1.000 Apps, Spiele und Erlebnisse
    • Touch Controller verleihen dir ein richtiges Handgefühl in der VR-Welt

    Vier interne Kameras sorgen für das gleiche Inside-Out-Tracking wie bei der Oculus Rift S.

    Sie ist genauso leicht zu benutzen wie die Oculus Go, hat jedoch statt des Laserpointer-Controllers die gleichen großartigen Touch Controller wie die Oculus Rift S. Daher hast du mit der Oculus Quest das gleiche vollwertige Handgefühl im virtuellen Raum.

    Der Hauptanwendungsbereich der Oculus Quest wird im Spielebereich liegen, da sie bereits als „All-in-One-Gaming-System“ vermarktet wird. Sie hat natürlich über den Oculus Store auch Zugriff auf die gleichen Apps für VR-Filme oder Social-VR wie die Oculus Go.

    Wenn dich die Oculus Go interessiert, du aber auch großen Wert auf interessante Spiele legst, dann hol dir lieber die Oculus Quest.

    Fazit

    Oculus Go und Oculus Quest sind ideal für Leute, die keinen High-End-PC haben.

    Wenn du eher Wert auf Medienkonsum und VR-Apps legst, dann ist die Oculus Go* für dich besser geeignet und bietet dir eine entspannte sitzende Nutzung mittels Point & Click Controller. Für intensive Spiele-Sessions taugt sie jedoch nicht.

    Die Oculus Quest* wird definitiv interessantere Spiele bieten, alleine schon wegen 6DoF und den besseren Touch Controllern. Auch grafisch hat sie durch ihre erhöhte Rechenleistung mehr Möglichkeiten als die Oculus Go. Aus unserer Sicht ist der Mehrpreis gerechtfertigt. “Oculus Link” ermöglicht die Quest an einen PC anzuschließen. Die Rechenleistung kommt dann vom PC. Das Bild wird zur Quest gestreamed, was zu geringen Abstrichen in der Bildschärfe führt. Die Performance bleibt unberührt.

    Für alle Gamer, die über entsprechend starke PCs verfügen, ist die Oculus Rift S* die beste Wahl. Die grafischen Möglichkeiten liegen über denen der Quest und die für PC erhältlichen VR-Spiele zählen zu den intensivsten Erlebnissen, die du derzeit spielen kannst.